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NOTE
Untertitel zu „Big Data einfach erklärt“ (Erklaerexperten, 2014), https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Big_Data_einfach_erkl%C3%A4rt.webm
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Lizenz: CC BY-SA 3.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

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Der Begriff Big Data bezeichnet Datenmengen, die so groß sind, dass man sie mit normaler Soft- oder Hardware

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beziehungsweise herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr bewältigen kann.

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Wie entstehen solche Datenmengen?

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Ganz einfach. Wir alle speisen sie mit jedem Klick, jedem Online-Einkauf, jeder Eingabe ins Navigationsgerät,

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Jeder Finanztransaktion, jedem Telefonat, jedem Fitnessstudio-Besuch, jedem neuen Freund im sozialen Netzwerk.

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Das bedeutet, die Datenberge wachsen. Und zwar rasant.

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Die gleiche Menge an Daten, die die Menschheit von ihrem Ursprung an bis zum Jahr 2002 geschaffen hat,

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entsteht im Jahr 2014 bereits in der Zeit, in der sie einen Kaffee trinken.

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Innerhalb von 10 Minuten.

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Mit dem Begriff Big Data sind aber häufig nicht nur die Daten an sich, sondern auch deren Analyse und Nutzung gemeint.

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Das bedeutet, dass man die Datenmenge nutzt, indem man darin automatisiert Muster und Zusammenhänge sucht.

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Ein Beispiel dafür kennt fast jeder vom Online-Shopping.

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Empfehlungen à la Kunden, die das kauften, kauften auch, basieren auf der Echtzeitauswertung von Millionen von Kaufdaten anderer Kunden.

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Mithilfe dieser Daten wird errechnet, welche Produkte den Käufer mit hoher Wahrscheinlichkeit noch interessieren könnten.

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Ein ganz anderes Beispiel für die Analyse von Big Data kommt aus den USA.

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Dort wurde über die automatisierte Auswertung von Tweets die Verbreitung einer Grippewelle vorhergesagt und eingedämmt.

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Es sind unendlich viele Bereiche denkbar, in denen Big Data zum Einsatz kommen kann.

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In der medizinischen Forschung können Massendaten helfen, die besten Therapien für Krankheiten wie Krebs zu finden.

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Maschinen können ihre eigenen Betriebsdaten nutzen, um daraus zu lernen und effizienter zu werden.

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Unternehmen können Big Data nutzen, um ihre Kunden besser kennenzulernen und Produkte, Dienstleistungen und Werbung auf sie zuzuschneiden.

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Und das sind nur einige Beispiele.

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Aber Big Data wirft auch Fragen auf.

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Wem gehören die, häufig persönlichen, Daten?

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Ist es gefährlich, wenn nur wenige große Unternehmen sie kontrollieren?

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Wollen wir, und das ist ein reales Beispiel,

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wirklich von einem Online-Shop auf Basis des Kaufverhaltens erfahren, dass jemand schwanger ist?

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Und kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem auch menschliches Verhalten voraussagbar wird?

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Also, Big Data bietet enorme Chancen, aber auch Risiken.

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Es ist ein wenig wie bei der Entdeckung des Feuers durch die Steinzeitmenschen.

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Man kann sich daran die Finger verbrennen oder eine Zivilisation darauf begründen.
